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Karge Schönheit im Atlantik: Santo Antao, eine von fünfzehn Inseln, gilt als Wanderparadies

am 01.07.04
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Foto: Karge Landschaft zeugt von der Inselvergangenheit als Vulkan. Doch wo die Natur sich durchsetzen kann, blüht es verschwenderisch. (Foto: MZ)

Nebel schiebt sich über die Steilhänge des ehemaligen Vulkans. Aus der Caldeira, der ebenen Hochfläche, die einst sein Inneres war und heute aus fruchtbaren Feldern besteht, sind wir hoch hinauf gestiegen. Wir stehen oben auf dem Rand des schroffen Felshangs und halten Rast. Brötchen werden aufgeschnitten, Ziegenkäse, der Ähnlichkeit mit Mozzarella hat, kommt hinein und würzige, in Öl eingelegte getrocknete Tomaten, die Peter, unser Reiseleiter irgendwo auf einem Markt besorgt hat. Fantastisch, murmelt es zwischen kräftigen Bissen.

Eine unglaublich schöne und unglaublich steile Terrassenlandschaft breitet sich vor uns aus: das Paúl-Tal, fruchtbarstes Gebiet der Insel, das sich bis zum Meer erstreckt. Die schmalen Beete quellen über vor Grün. Es wachsen Bohnen, Bananen, Papayas, Kohl, Maniok und natürlich Zuckerrohr. Kleine Rauchwölkchen zeigen an, dass daraus nicht etwa Zucker hergestellt wird . . . Da Großgrundbesitz vorherrscht und Schnaps höhere Markterträge erzielt als Nahrungsmittel, qualmt es nur allzuoft…

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Quelle: mz-web.de


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