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Vulkaninseln im Wüstenwind: Die Kapverden

am 09.11.04
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Kapverden - Fogo

Neuer Kapverden Bericht im TV: arte TV, 26. November 2004 um 19 Uhr

Sie wuchsen vor über hundert Millionen Jahren aus dem Atlantik, aus glühenden Lavaströmen, die ins Meer flossen: die Kapverden. Landschaften wie aus einer anderen Welt, – mitten im Atlantik: Trockene Wüsten, aber auch tropisches Grün, lebensfeindlich und doch bewohnt; spärliches Leben an Land, Reichtum und Überfluss im Meer. Eine Inselwelt voller Gegensätze, schon vor 550 Jahren entdeckt und doch kaum bekannt.

Die grandiosen Landschaften der Kapverdischen Inselwelt, ihre Entstehung und Veränderung, stehen im Mittelpunkt der Dokumentation. Er zeigt, welche Pflanzen und Tiere die trockenen Vulkanlandschaften besiedeln, taucht ein in die bunte Unterwasserwelt der Inselberge und dokumentiert das harte Leben der Bewohner in einer lebensfeindlichen Umgebung.

Die Kapverden zählen zu den Makaronesischen Inseln, zu den “Inseln der Glückseligkeit”, zu denen auch die Kanaren, Madeira und die Azoren gehören. Alle diese Inseln sind vulkanischen Ursprungs. Es sind die Spitzen vulkanischer Gebirge, die auf dem Meeresboden wurzeln, in über 6.000 Meter Tiefe. Etwa 500 Kilometer sind die Kapverden vom afrikanischen Festland entfernt. Außer den Pflanzen haben es nur Insekten, Reptilien und Vögel auf natürliche Weise geschafft, sich auf den Inseln anzusiedeln. Alle größeren Tiere wurden von den Menschen eingeführt.

So kärglich das Tierleben an Land ist, umso erstaunlicher ist der Fischreichtum im Meer rund um die Kapverdischen Inseln. An den Flanken der Inselberge steigt nährstoffreiches Tiefenwasser auf, das zur Entfaltung reichen Lebens führt. Hier mischt sich die Fischfauna des von Norden kommenden Kanarenstroms mit der Fischgemeinschaft der Tropen. Das wiederum lockt große Raubfische wie Haie und Barrakudas an. Die frei stehenden Inselberge sind darüber hinaus Wegmarken für Wanderfische wie Thunfische und Makrelen, Delfine und Wale…

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