Wahlen auf Kapverden

Foto: dpaWie viel Afrika darf es sein? Diese Frage stellen sich viele Kapverdianer vor der Parlamentswahl. Sie fürchten bei zu starker Anbindung ans afrikanische Festland Schaden für ihren bescheidenen Wohlstand.

Die Kapverden gelten in Afrika als Musterbeispiel für eine erfolgreiche Demokratisierung. Und dies obwohl nach dem Ende der portugiesischen Kolonialherrschaft 1975 bis 1991 nur eine einzige Partei erlaubt war – die Afrikanische Partei für die Unabhängigkeit der Kapverden – PAICV (Partido Africano para Independ?cia de Cabo Verde). Doch bereits bei den ersten freien Wahlen 1990 kam es zu einem Machtwechsel, als die oppositionelle Bewegung für die Demokratie MpD (Movimento para a Democracia) die Wahlen gewann. 2001 verlor sie die Macht wieder an die PAICV – auch damals verlief Machtwechsel friedlich und geordnet. Nun stehen am 22. Januar 2006 erneut Parlamentswahlen an…

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Quelle: Deutsche Welle