Kapverden, Cabo Verde – bedeutet auf Deutsch: “Grünes Kap”. Die längste Zeit des Jahres bietet sich dem Besucher der Inseln aber ein anderes Bild: Dürre und ausgetrocknete Ebenen so weit das Auge reicht.
Nur zur Regenzeit von August bis Oktober fällt das teure Nass auf die ausgetrocknete Erde. Dann manchmal gleich soviel auf einmal, dass es zu Katastrophen mit Todesopfern kommt, so wie zuletzt im September 2009 auf den nördlichen Inseln.
Kapverden ist von Importen abhängig, das Land kann seine Einwohner nicht ernähren. Oder vielleicht doch?
Neue Wege der Wassergewinnung und Bewässerung sollen für höhere Erträge der einheimischen Landwirtschaft sorgen.
Podcast: Verónica Oliveira von Rádio Praia FM und Renate Krieger von der Deutschen Welle über den Kampf der Kapverdier gegen die Wasserknappheit. Artikel – MP3 Download
Zum Nebelsammlungssystem in Serra Malaguetta auf Santiago hier ein interessantes Video:
Das Peace Corps Cabo Verde bietet in dem Zusammenhang eine Reihe von Fotos von dem System an.
__ Foto: Flickr CC von SnapWeitere Artikel zu den Themen:
Bewässerung, Landwirtschaft, Serra Malaguetta, Wasser, Wasserknappheit
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