Computer Spenden für Kapverden!

Noch einen voll funktionstüchtigen aber alten Rechner im Keller stehen? Neue Rechner für’s Büro gekauft und keine Ahnung wohin mit der alten Ausstattung?

Helfe Kindern und Jugendlichen in Afrika und spende Deinen ausgemusterten PC!

Internetcafé für Schüler und Schülerinnen in Afrika
Wir sind ein Verein in Kap Verde (Westafrika), der sich auf die Unterstützung und Förderung von Kindern und Jugendlichen spezialisiert hat. Zu unseren Leistungen zählen umfangreiche Sport-, Kultur- und Bildungsangebote. Seit 2005 betreiben wir ein Kinder- und Jugendzentrum in Tarrafal auf der Insel Santiago.

Für unser Internetcafé, in dem Schüler und Schülerinnen kostenlosen Zugang zu PC und Internet haben, sowie unsere Computerkurse im Centro, benötigen wir dringend Unterstützung in Form von Computerhardware.

Wir freuen uns über Computer mit folgender Mindestausstattung:

Pentium III (bzw. vergleichbare)
128 MB RAM
Funktionstüchtig

Ausserdem nehmen wir gerne Tastaturen, Mäuse, CD- und DVD Laufwerke sowie RAM entgegen. Keine Verwendung haben wir für defekte Hardware und alte Drucker.

Die grösste Schwierigkeit besteht für uns in den Transportkosten für Sachspenden. Leider können wir diese nicht übernehmen und würden uns daher sehr freuen, wenn Du Deine Spende selbst an uns schickst!

Ein Paket von Deutschland nach Kap Verde mit DHL kostet:
5 Kg = 37 EUR
10 Kg = 52 EUR
20 Kg = 82 EUR

Das Paket muss gut verpackt sein und an folgende Adresse versendet werden:

Delta Cultura Cabo Verde
Vila do Tarrafal
Ilha Santiago
Rep. d. Cabo Verde (Kap Verde)

Die Zollangaben sollten lauten: „Spende, gebrauchter PC (PC usado)“. Bei Wert ist „0 (Null)“ anzugeben.

Deine Spende wird hier mehr als nur einem Jugendlichen helfen seine Zukunft entscheidend zu verbessern!

Mehr Infos zu unserem Projekt findest Du hier: http://deltacultura.org/at

Wenn Du noch Fragen hast oder weitere Ideen, dann schreib uns an computerspende [at] deltacultura [punkt] org.

Vielen Dank für Deine Hilfe!

Das Delta Cultura Team

Finanzierungssuche für Ausbildung zum Mediengestalter in Kapverden

Delta Cultura Cabo Verde möchte gerne den Beruf des Mediengestalters nach Kapverden bringen. Die Lehrkräfte für die zweijährige Ausbildung sind bereits seit März 2007 in Tarrafal und unterstützen DCCV vor Ort.

Die bisherigen Versuche diese Ausbildung über nationale Institutionen zu finanzieren bringen nur sehr schleppende Fortschritte.

Delta Cultura hat daher eine neue Finanzierungsvariante ins Leben gerufen:
Sie suchen Institutionen, Firmen und Privatpersonen die jeweils einen oder mehrere Ausbildungsplätze finanzieren. Die monatlichen Kosten belaufen sich auf rund 200 €, wobei das erste Jahr zur Gänze vorausbezahlt werden muss (Anschaffung der benötigten Hard- und Software). Eine genaue Beschreibung findet sich hier (PDF).
Als erster Partner konnte bereits das Wiener Schikaneder gewonnen werden. Der Wiener Kulturbetrieb übernimmt die Ausbildung für eine SchülerIn.

Es wäre super, wenn DCCV noch mehr Unterstützung aus Europa bekommen würde. Das Interesse und die Nachfrage nach einer solchen Ausbildung ist riesig!

Mehr Infos: http://deltacultura.org/at/2007/06/finan…

Sie waren nicht auf den Kapverden, Sie waren auf Sal!


Wer meint, er habe die Kapverden gesehen bei einem zweiwöchigen Urlaub auf der Insel Sal, dem kann man getrost sagen: „Nein, Sie waren nicht auf den Kapverden.“

Sal ist nicht nur total untypisch für die restlichen Inseln: Sal ist eine schlechte Immitation von Kapverden, ein Abziehbild, aufgeräumt und aufgehübscht für die verwöhnten Gäste aus Europa. Deutsche Speisen und Getränke, Wasser im Überfluss, Touristenepp, eben alles was das Neckermann Herz begehrt.

Wer einen wirklich spannenden Urlaub mit viel Kultur und Nah am Menschen erleben möchte, der sollte die Insel Sal geradezu meiden. Sal ist eine Destination für Menschen die gerne Surfen oder sich am Strand grillen lassen – und ansonsten „bitte nicht zuviel Afrika“ erleben möchten.

Wer sich interessiert für die Kultur und die Menschen dieses interessanten Archipels, der besucht die anderen Inseln. Wanderer sollten unbedingt Santo Antao einen Besuch abstatten, auch Santiago hat einiges an Wandertouren zu bieten. Gleiches gilt für Fogo, das mit seiner bizarren Vulkan Landschaft für eindrucksvolle Erlebnisse sorgt und wo nebenbei noch einer der besten Kaffees der Welt produziert wird.

Für einen Einblick in die musikalische Kultur des Landes bietet sich eine Reise nach Sao Vicente an, deren Hauptstadt Mindelo in Europa vor allem durch seine bekannteste Einwohnerin, Cesaria Evora, Ruhm erlangt hat.

Wer einen Strandurlaub abseits vom RIU geniessen möchte, der fliegt nach Boavista, oder – noch ruhiger und abgelegener – nach Maio. Beide Inseln haben endlose Stände, wobei Boavista die touristischste der beiden ist. Santiago bietet ebenfalls kleine aber feine Strände – allen voran den wohl bekanntesten Palmenstrand der Inseln, Baia Verde, in Tarrafal.

Auch die anderen kleinen Inseln, wie z.B. Brava oder Sao Nicolau sind kleine Perlen und bieten dem gestressten Europäer viel Ruhe und Entspannung.

Wenn man wirklich Kapverden erlebt, dann lernt man die Langsamkeit und Unperfektheit zu schätzen. Man erkennt, dass ein bisschen mehr Service hier und da zwar nicht schaden könnte, andererseits aber auch eine wunderbare Unverkrampftheit und Entspanntheit eintritt, wenn man die Dinge nicht so eng sieht.

Wer erwartet innerhalb von einer Minute bedient zu werden sobald man sich in ein Restaurant gesetzt hat, oder dann innerhalb einer viertel Stunde sein Essen auf den Tisch bekommen möchte, der bleibt besser bei Burger King in München am Flughafen – oder eben in Sal.
Wer erwartet, dass überall Englisch oder sogar Deutsch verstanden und gesprochen wird, der bleibt in seinem Starbucks um die Ecke – oder in Sal.
Wer Angst hat vor Afrika oder schwarzen Menschen im Allgemeinen, der bleibt in seinem Deutschen Dorf, oder im RIU auf Sal.
Wem es ganz gleich ist, an welchem Ort der Erde er sich befindet, hauptsache das Wetter ist schön und das Hotelzimmer sauber, der kann wesentlich günstigere Reiseziele finden – oder trotzdem nach Sal fliegen.

Und noch etwas zum Abschluss, liebe Sal Reisende: Sal mag zwar in den Tropen liegen, ist aber alles andere als „grün“, da helfen auch nicht die angepflanzten und künstlich bewässerten Palmen am Hotel. Einer der häufigsten Kritikpunkte den ich über Sal höre und lese ist „zu karg, nichts zu sehen“. Sal ist eine Wüsteninsel. Ein Fleck Sand im Atlantik auf dem es keinen Regen gibt. Findet Euch einfach damit ab, oder fliegt auf die Dom. Rep. Ist ein gutgemeinter Tipp von mir.

Foto: Quelle

Steuert Saharastaub das Leben im Ozean? – Neues Beobachtungszentrum auf den Kapverden

Auf den Kapverdischen Inseln ist ein neues Beobachtungszentrum für die Atmosphären- und Meeresforschung in Betrieb genommen worden. Im Rahmen von internationalen Forschungsprojekten wollen Wissenschaftler des Leibniz-Instituts für Meereswissenschaften (IFM-GEOMAR) unter anderem der Frage nachgehen, in wieweit der eisenreichen Staubeintrag aus der Sahara die biologische Produktivität im tropischen Ostatlantik beeinflußt.

Mit einem Festakt eröffnete Manuel Sousa, Minister für Infrastruktur, Transport und Meeresangelegenheiten der Republik der Kapverden, am 08.01.2007 auf Sao Vicente die neue meteorologische Messstation. Diese ist Teil eines gekoppelten Ozean- und Atmosphärenobservatoriums für die Klimaforschung. Bereits im Sommer 2006 wurde eine Verankerung mit Sonden und Sensoren für ozeanographische und chemische Grundparameter etwa 30 Meilen vor der Küste in 3.000 m Wassertiefe installiert. Diese Beobachtungsstation wird im Jahr 2007 mit Hilfe des kapverdischen Forschungsschiffes „Islandia“ unter der Regie des IFM-GEOMAR weiter ausgebaut.

Weiterlesen…

Quelle: uni-protokolle.de, Foto: NASA

Fiberglaskabel für die Kapverdischen Inseln

In Teneriffas Neuer Presse findet sich ein Interview mit Inselpräsident Ricardo Melchior, der unter anderem auch über die Zukunft eines Neutral Access Points spricht:

„(…) Zweitens sind wir dabei den NAP, Neutral Access Point, zu installieren. Dabei handelt es sich um ein Fiberglaskabel, das Lissabon, die Azoren, Kapverden, Südafrika und mehrere westafrikanische Staaten, wie unter anderem Guinea Bisseau, Senegal, Gambia und natürlich die Kanarischen Inseln verbindet. Was die Menschen dort brauchen, ist Information und die Möglichkeit zu kommunizieren. Dazu ist moderne Technologie eine Grundvoraussetzung. Schon im nächsten Jahr soll mit dem Bau begonnen werden und Anfang 2008 hoffen wir, das Netzwerk in Betrieb zu nehmen. Das ist eine wichtiger Faktor in der Entwicklung der dritten Komponente, die in einem funktionierenden Handel besteht. Nur durch Handel, entstehen Ausbildungs- und Arbeitsplätze, die den Menschen eine Zukunftsperspektive geben. In vier bis fünf Jahren rechnen wir mit ersten sichtbaren Ergebnissen. Aber schon in zwei bis drei Monaten soll die erste Containerlinie Süd-Süd in Kraft treten. Das gab es noch nie. Sie verbindet Brasilien beziehungsweise Lateinamerika mit den Kapverden, Senegal und Teneriffa. Es ist doch beispielsweise paradox, dass wir Natursteine für unsere Strassen aus China (!) beziehen und dort drei Euro pro Stück bezahlen, während die gleichen Steine auf den Kapverden für nur 0,03 Euro zu haben sind. Einziger Grund, weshalb wir sie von so weit weg einkaufen anstatt bei unseren afrikanischen Nachbarn, ist, dass es keinen funktionierenden Schiffsverkehr gibt.“

Weiterlesen…

Quelle: Teneriffasneuepresse.com

Pauschal auf die Kapverden: Strandlos glücklich

Die Zeit schreibt über die Ankunft des Pauschaltourismus auf den kapverdischen Inseln. Allerdings bleiben Fogo und Santiago davon unbetroffen: „Auf Santiago und Fogo trifft der Wanderer Weinbauern und dösende Eisvögel.“

Erst sind da nur ganz gewöhnliche Akazien, die mit ihrem durchscheinend grünen Blätterkleid an das nahe Afrika und seine Baumsavannen denken lassen. Dann bewegt ein großer atlantischer Atem silbrige Graswogen beidseits des Basalt-Kopfsteinpflasters. Schließlich rücken schwarz und rot gerahmte Feuerstraßen von oben gegen die Passstraße vor: erkaltete Lavarinnen, diabolische Halfpipes mit krustigen Rändern aus Schlacke. Aber all das ist nur Anlauf. Vorgeplänkel. Prélude, bevor das große Thema hervortritt. Auf 1800 Metern, am Aussichtspunkt Monte Cruz, knickt die Straße scharf westwärts ab, und der Pico do Fogo, der 2829 Meter hohe Stratosphärenvulkan, mandelt sich gewaltig auf, absoluter Höhepunkt der Kapverden. Klassisch, gleichmäßig, dreieckig; ein grauschwarzer Zuckerhut, so archetypisch, wie Kinder Berge malen. Fogo, die Feuerinsel der Kapverden, erklärt sich selbst, sobald man ihr aufs Dach steigt…

Weiter lesen…

Quelle: Die Zeit

Benefiz Ausstellung für Delta Cultura in Wien

Benefiz Ausstellung für Delta Cultura in Wien: 'Clean Coffee' von Alfred HruschkaLiebe Cabo-Verde Freundinnen und Freunde!
Am Mittwoch, 18.10.2006 um 19:00, laden wir sehr herzlich zur Eröffnung der Ausstellung ‚Clean Coffee‘ von Alfred Hruschka ein.
Ort: Galerie Village, Billrothstraße 63, 1190 Wien
Dort gibt es Gelegenheit die Werke von Alfred Hruschka anzusehen, zu kaufen, eine Catchupa (caboverdeanischer Eintopf) zu probieren und zu plaudern.
Die Ausstellung mit den Werken von Alfred Hruschka ist eine Benefizveranstaltung zugunsten des Kindertagesheims und der Fußballschule in Tarrafal / Cabo Verde, 50% der Verkaufserlöse kommen dem Projekt zugute.

Zu den Arbeiten von Alfred Hruschka
Naturfasern, wie Sackleinen, die – aus dem Kreislauf der Waren herausgerissen, im Wechselspiel von Bearbeiten und Offenlegen – Träger neuer Seh- und Bedeutungsfelder werden. In der Auseinandersetzung mit dem Ausgangsmaterial über das Wesen der Kultur, über das Wesen menschlicher Existenz oder über politisch-ökonomische Machtverhältnisse, soll die Aussagekraft verstärkt werden. Das Material, seine Geschichte, seine Eigenschaften, seine Rohheit begrenzen die bildnerische Tätigkeit und ordnen sich vorrangig nicht einer von außen herangetragene Idee unter. Die
Vergangenheit des Bildträgers ist nicht bekannt, aber immer präsent.

Alfred Hruschka war im Jahr 2004 in Cabo Verde und hat mit den Jugendlichen des Kinder- und Jugendzentrum Tarrafal einen Workshop für Siebdruck veranstaltet.

Wir würden uns über Euer Kommen sehr freuen!

Kapverden: Bunter geht es fast nicht mehr

Von der Vielfalt der Kapverdischen Inseln: mal afrikanisch, mal europäisch, mal creolisch

Jorgi kann es nicht fassen: In Deutschland wachsen keine Bananen, Mangos oder Papayas. „Warum?“, will der junge Kapverdianer wissen. Kein Klima für diese wärmeliebenden Früchte, lautet die Antwort der deutschen Touristen. Für Jorgi ist damit klar: Für ihn, der von den warmen Inseln vor der westafrikanischen Küste stammt, ist Deutschland kein erstrebenswertes Reiseziel. Auch auswandern kommt für ihn, im Gegensatz zu vielen seiner Landsleute, nicht in Frage. Jorgi ist stolz auf sein Land, seine Heimat. Mit Leib und Seele ist er dabei, sie den Touristen, die, wenn es nach den Wünschen der Regierung geht, immer zahlreicher die Inselgruppe im Atlantik besuchen, zu zeigen…

Weiterlesen…

Quelle: Wiesbadener Kurier

Billig auf die Kapverden fliegen

TACV Cabo Verde Airlines fliegt ab 399 Euro von München auf die Inseln im Atlantischen Ozean

Die Fluggesellschaft TACV Cabo Verde Airlines hat für die Kapverdischen Inseln einen Sonderpreis für die Sommerferien aufgelegt. Vom 15. August bis Ende September 2006 fliegen Urlauber ab München bereits ab 399 Euro zuzüglich Steuern und Gebühren zu ausgesuchten Terminen. Voraussetzung ist, dass mindestens zwei Vollzahler reisen. Familien können sich darüber hinaus über den Kinderfestpreis von 199 Euro freuen. Die Strecke von München nach Sal fliegt TACV jeden Freitag nonstop ab München und es bestehen Anbindungen via DBA ab vielen deutschen Flughäfen.

Infos dazu gibt’s auf der Webseite von der TACV und unter der Telefonnummer 01805 / 408585-33 erhältlich.

Foto: www.caboverdetravel.nl